Fallbeispiel · Banking und Finance

Das Wissen war da. Es kam nur nicht an.

meine Volksbank Raiffeisenbank eG / Rosenheim

Über rund drei Jahre haben wir die Menschen qualifiziert, die im Haus Wissen weitergeben. Vom Methodenfeuerwerk über das Didaktik-Audit bis zur dreimoduligen Ausbildung Learning Excellence und der Arbeit an den eigenen Programmen.

Fünf Figuren stehen um einen runden Stehtisch mit einer Miniaturszene
Symbol Gebäude
Auftraggeber
meine Volksbank Raiffeisenbank eG / Rosenheim
Symbol Schild
Feld
Banking und Finance. Qualifizierung der internen Trainerinnen und Trainer
Symbol Kalender
Dauer und Umfang
Rund drei Jahre, 19 gemeinsame Trainingstage. 5 Tage Methodenfeuerwerk, 2 Tage Didaktik-Audit und Konzeptentwicklung, 12 Tage Learning Excellence
Symbol Haken
Leistung
Symbol zwei Figuren
Zielgruppe
Symbol Stern
Besonderheit
Gearbeitet wurde nicht an Beispielen, sondern an den eigenen Programmen des Hauses. Zum Beispiel für VR-easy: Dort sind im Programm Konzepte entstanden, die anschließend erprobt wurden und heute im Regelbetrieb laufen.
Ausgangslage

Fachlich stark. Und trotzdem blieb zu wenig hängen.

Das Haus bildet seit Jahren im eigenen Betrieb aus. Produktschulungen, Onboarding, Azubi-Programme, regulatorische Themen, Führungsthemen. Durchgeführt wird das von Menschen aus dem Haus, die ihr Fach beherrschen und wissen, wovon sie sprechen. Fachlich stand das Angebot gut da. Die Formate waren überwiegend vortragend aufgebaut: präsentieren, erklären, Fragen beantworten.

Das Wissen wurde weitergegeben, aber selten erlebt. Zwischen dem Schulungsraum und dem Kundengespräch am nächsten Tag lag eine Lücke, die kein Foliensatz schließt.

Für die Trainerinnen und Trainer hieß das: viel Aufwand, wenig sichtbare Wirkung. Wer nicht sieht, dass sein Training etwas verändert, verliert mit der Zeit die Lust daran. Das ist keine Frage der Motivation, sondern eine Frage des Formats.

Dazu kommt die Lage fast aller Beteiligten: Sie machen Training neben ihrer eigentlichen Aufgabe in der Bank. Zeit für Vorbereitung und Nacharbeit ist knapp. Ein Konzept, das nur mit viel zusätzlicher Vorbereitung funktioniert, wird im Alltag nicht durchgehalten.

Eine Figur präsentiert vor einer geschlossenen Tresortür, drei Zuhörende sitzen davor
Die Frage, die den Unterschied macht
Welche Inhalte müssen wir schulen?
Wie muss ein Training gebaut sein, damit es bei den Menschen ankommt, zum Beispiel bei den Beratern?
Vorgehen

Was wir gemacht haben.

Am Anfang stand kein Konzept, sondern ein Seminar. Erst sollte im Haus sichtbar werden, wie wir arbeiten. Danach ging es Schritt für Schritt tiefer, bis zur Arbeit an den eigenen Programmen.

1
Methodenfeuerwerk
Der Einstieg für alle, die im Haus Wissen vermitteln. Ein Repertoire an Methoden für Einstieg, Vertiefung und Transfer, nicht erklärt, sondern durchlaufen. Wer eine Methode selbst erlebt hat, setzt sie am Montag darauf ein. Dabei waren sowohl die hauptamtlichen Trainerinnen und Trainer als auch die Kolleginnen und Kollegen, die Schulungen neben ihrer Fachaufgabe durchführen.
2
Didaktik-Audit und Konzeptentwicklung
Gemeinsam mit dem internen Trainerteam wurden bestehende Formate geprüft. Was trägt, wo geht Wirkung verloren, an welcher Stelle bricht der Weg vom Schulungsraum in das Kundengespräch ab. Aus den Ergebnissen wurden die Trainingsleitfäden überarbeitet, sodass sie die Durchführung tragen und nicht nur den Ablauf beschreiben.
3
Learning Excellence
Die dreimodulige Ausbildung für die internen Trainerinnen und Trainer. Erfahrungsorientiertes Lernen, Emotionale Didaktik, Accelerated Learning und der 360-Grad-Lernraum. Gearbeitet wurde mit Lernprojekten, mit Metalog Trainingstools, mit LEGO® SERIOUS PLAY® und mit den Scannern von flipstark®. Ziel war nicht ein größerer Methodenkoffer, sondern die Fähigkeit, ein Bankthema selbst als Lernprozess zu bauen.
4
Arbeit an den eigenen Programmen
Im letzten Abschnitt ging es an konkrete Vorhaben des Hauses, unter anderem VR-easy. Die Konzepte wurden im Programm entwickelt, erprobt, überarbeitet und danach in den Regelbetrieb übernommen. Das ist der Punkt, an dem eine Ausbildung aufhört, eine Fortbildung zu sein, und anfängt, Arbeit zu sein.
Eingesetzte flipstark® Materialien
Ergebnis

Am Ende bauen sie selbst.

Die internen Trainings werden heute vom eigenen Team gestaltet und durchgeführt. Nicht nach einem Leitfaden, den jemand von außen geschrieben hat, sondern nach Konzepten, die im Haus entstanden sind. Wer ein Format selbst gebaut hat, kann es auch anpassen, wenn sich das Produkt, die Regulatorik oder die Gruppe ändert. Das ist der Unterschied zwischen einer Schulung, die eingekauft wird, und einer Lernkultur, die bleibt.

Figuren steigen über Stufen zu einer geöffneten Tresortür und tragen etwas hinein
Zitat-Symbol: Anführungszeichen in Sprechblase
„Fachlich waren wir schon immer gut aufgestellt. Entscheidend war für uns die Frage, wie unser Wissen bei den Menschen ankommt. Mit den Impulsen aus den Workshops Methodenfeuerwerk und Learning Excellence haben unsere Trainerinnen und Trainer ihre Trainings gezielt weiterentwickelt und gestalten ihre Inhalte heute deutlich zielgruppenorientierter und praxisnäher. Das Ergebnis ist im gesamten Haus spürbar: mehr Freude an der Trainingsarbeit und deutlich positivere Rückmeldungen der Teilnehmenden.“

Joachim Westermayer

Bereichsleiter Human Resources, meine Volksbank Raiffeisenbank eG
Weitere Referenz im selben Feld

Wissen weitergeben. Und zwar so, dass es bleibt.

TARGOBANK, Duisburg

Auch bei der TARGOBANK ging es um die Frage, wie Fachwissen im Kundengespräch ankommt. Das interne Trainingsteam wollte sein Repertoire erweitern und suchte nach Methoden, die im Bankalltag tatsächlich einsetzbar sind. Daraus wurde das Methodenfeuerwerk für das Trainingsteam.

Ein Bankthema ist selten spannend, weil es spannend ist. Es wird spannend, wenn Menschen daran etwas tun. Genau darauf ist das Format ausgelegt: Die Trainerinnen und Trainer bekommen die Methoden nicht erklärt, sie durchlaufen jede einzelne selbst, mit der doppelten Perspektive als Lernende und als Trainer.

Die Rückmeldung aus dem Trainingsteam: ein Ideen- und Methodenfeuerwerk, und alle Impulse sind schnell einsetzbar. Der zweite Teil dieses Satzes ist der wichtigere. Methoden, die erst nach drei Stunden Vorbereitung funktionieren, kommen in einem Bankalltag nie zum Einsatz.

Was daran über Methoden hinausgeht: Wer einmal erlebt hat, wie sich ein Training anfühlt, in dem man selbst handelt, gestaltet den eigenen Unterricht danach anders. Das verändert nicht nur einzelne Einheiten, sondern nach und nach die Vorstellung davon, was Lernen im Haus bedeutet.

Thema
Methodenrepertoire für das interne Trainingsteam
Laufzeit
Zusammenhängende Trainingstage
Umfang
Das interne Trainingsteam
Leistung
Methodenfeuerwerk I
Methode
Emotionale Didaktik, erfahrungsorientiertes Lernen
Ergebnis
Methoden im Einsatz
Häufige Fragen

Was uns Banken fragen.

Die ersten vier Fragen kommen aus Banken und Finanzhäusern, die letzten drei stellt uns fast jeder.

Fragen aus dem Bankenbereich
Fragen zur Zusammenarbeit

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