Lernkomplizen® Akademie · Exzellenz-Ausbildung

Erklären kannst du. Jetzt lässt du erleben.

Zwölf Präsenztage in drei Modulen. Du lernst, Erfahrungen zu bauen: Aufgaben, in denen deine Lerngäste handeln statt zuzuhören, in denen sie scheitern dürfen und danach wissen, warum sie es am Montag anders machen. Mit Training Tools, zum Beispiel Metalog®, mit LEGO® SERIOUS PLAY®, den flipstark® Wortscannern und Material aus dem Baumarkt.

12 Präsenztagein drei Modulen über Monate
10 Plätzedieselbe Gruppe von Anfang bis Ende
Vier Menschen stapeln drei große Würfel aus klarem Glas, in jedem läuft eine kleine Seminarszene, der Lernkomplize hält den untersten fest
Der Zustand vorher

Bei Fachthemen bist du sicher. Bei Verhalten fehlt das Werkzeug.

Wissen lässt sich erklären, Verhalten nicht. Wer über Führung, Zusammenarbeit oder Kommunikation spricht, merkt irgendwann: Alle nicken, und im Alltag bleibt es beim Alten. Das liegt nicht an der Gruppe, sondern daran, dass Reden allein kein Verhalten ändert.

Woran du merkst, dass du gemeint bist
Eine übergroße Werkzeugwand mit vier echten Werkzeugen oben, vier Verhaltenssituationen in der Mitte und vier leeren Haken mit Fragezeichen unten
Der Zustand nachher

Was du danach im Seminarraum anders machst. Sechs Dinge, ganz konkret.

Nicht was du danach kannst. Was du danach tust, am ersten Montag nach dem letzten Modul.

01
Du fragst deine Auftraggeberin nicht mehr nach Themen, sondern nach Situationen. Nicht „wir brauchen etwas zu Kommunikation“, sondern: An welcher Stelle im Alltag läuft es schief, und woran merkt ihr das?
02
Du baust daraus eine Aufgabe für den Seminarraum. Eine, die dasselbe Verhalten verlangt wie die echte Situation. Die Gruppe merkt den Bezug zunächst nicht. Sie spielt, arbeitet, ringt um eine Lösung.
03
Du lässt scheitern und greifst nicht ein. Weil du weißt, dass Frustration an dieser Stelle antreibt, und weil du erkennst, wann sie in Scham kippt. Das ist der Unterschied zwischen Können und Hoffen.
04
Du wertest mit einer Frage aus, nicht mit einer Methode. Und du hältst die Stille aus, die danach kommt. Die Auswertung ist die Stelle, an der die meisten Übungen verpuffen.
05
Du moderierst eine Runde über Haltung mit Bausteinen auf dem Tisch. Und bekommst Antworten von Menschen, die im Stuhlkreis geschwiegen hätten.
06
Am Ende steht kein Blatt mit Vorsätzen. Sondern eine Wenn-dann-Verabredung, die an eine konkrete Situation gebunden ist und die die Gruppe untereinander kontrolliert.
Der Unterschied ist nicht, dass du mehr Werkzeuge besitzt. Der Unterschied ist, dass du weißt, welche Erfahrung eine Gruppe braucht, und sie selbst bauen kannst, wenn kein Werkzeug dazu passt.
Das Prinzip

Die echte Welt in den Seminarraum holen. Und wieder zurück.

Erfahrungsorientiertes Lernen ist kein Spiel zur Auflockerung. Es ist ein Verfahren in vier Schritten, und es trägt bei jedem Thema, bei dem es um Verhalten geht.

1
Bestandsaufnahme im Alltag
Wo läuft etwas anders, als es laufen sollte? Nicht das Thema zählt, sondern die Situation. Die Übergabe, die schiefgeht. Das Meeting, in dem alle schweigen. Der Konflikt, den niemand anspricht.
2
Das Setting in den Raum holen
Du baust eine Aufgabe, die dieselbe Reaktion verlangt wie die echte Situation. Mit Seilen, Klötzen, Karten oder einem Lerntool. Die Gruppe merkt den Bezug zunächst nicht. Genau das ist gewollt.
3
Handeln lassen, auch scheitern
Sobald es um die Lösung geht, tritt die Selbstdarstellung zurück. Es zeigt sich, wie jemand tatsächlich vorgeht, nicht wie er glaubt vorzugehen. Das Scheitern ist eingeplant, nicht das Missgeschick.
4
Zurück in den Alltag
Erst jetzt stellst du den Bezug her. Was war das gerade, und wo kommt euch das bekannt vor? Aus der Erfahrung wird eine Verabredung für Montag, gebunden an eine konkrete Situation.
Im Spiel zeigt der Mensch sein authentisches Verhalten.
Kein Rollenspiel
Niemand spielt jemand anderen. Alle handeln als sie selbst, deshalb ist das Ergebnis übertragbar.
Spielerisch, nicht beliebig
Leicht im Zugang, ernst im Ergebnis. Wer eine Aufgabe lösen will, denkt nicht darüber nach, wie er dabei wirkt.
Zwei Stellen entscheiden
Die Aufgabe muss die echte Situation abbilden, ohne sie nachzustellen. Und die Auswertung macht aus dem Erlebnis eine Einsicht.
Was du mitnimmst

Fünf Dinge, die bleiben.

Zwischen den drei Modulen liegen Wochen, in denen du das Gelernte in deiner eigenen Gruppe ausprobierst. Die Ausbildung lebt davon. Wer die Module besucht und dazwischen nichts anwendet, nimmt die Hälfte mit.

Vier Menschen arbeiten an einem langen Tisch an einer Kugelbahn, dahinter steht der Emotionscanner an der Stellwand
So ist es aufgebaut

Drei Module. Über mehrere Monate.

Jedes Modul dauert vier Tage, von Montag bis Donnerstag. Dazwischen liegen Wochen, in denen du in der eigenen Praxis ausprobierst. Nach jedem Modul folgt ein Online-Termin von anderthalb Stunden, in dem ihr darauf schaut.

Drei Menschen stehen um einen Tisch mit einer gerade benutzten Aufgabe aus Seil, Klötzen und Karten und werten sie aus
Danach kannst du
Ein überschaubares Lernprojekt durchführen, es strukturiert auswerten und eine Lernatmosphäre gestalten, in der Menschen sich trauen, etwas falsch zu machen.
Drei Menschen bauen aus einer schrägen Schiene und drei Bausteinen einen ansteigenden Bogen
Danach kannst du
Einen ganzen Tag als Abfolge von Erfahrungen bauen, den Spannungsbogen steuern und mit Widerstand in der Gruppe umgehen, ohne die Übung abzubrechen.
Drei Menschen stehen um einen runden Tisch, vor jedem ein eigenes kleines gebautes Modell
Danach kannst du
Komplexe Prozesse mit gebauten Antworten moderieren, Themen bearbeitbar machen, über die sonst geschwiegen wird, und eine eigene Aufgabe entwerfen, wenn der Katalog nichts hergibt.
Die Werkzeuge

Womit du arbeitest. Und warum das nicht die Hauptsache ist.

Du lernst die Werkzeuge nicht als Produktschulung kennen, sondern im Einsatz. Zuerst als Lerngast, dann als Moderatorin, dann an deinen eigenen Themen.

Seil mit Knoten
Training Tools
Aufgaben, die eine Gruppe nur gemeinsam löst. Was dabei zwischen den Menschen passiert, lässt sich hinterher nicht wegdiskutieren, weil alle es erlebt haben. Wir arbeiten unter anderem mit Metalog® Training Tools.
Einzelner Baustein
LEGO® SERIOUS PLAY®
Gebaute Antworten statt gesagter. Besonders bei Werten, Haltung und Rollen im Team, also überall dort, wo im offenen Gespräch die Zurückhaltung gewinnt.
Lupe über einem Wort
flipstark® Wortscanner
Eigene Entwicklung aus dem Seminarraum, zum Beispiel der Emotionscanner®. Sie machen sichtbar, was im Raum ohnehin passiert, und geben der Auswertung eine Sprache. Genau an der Stelle, an der sonst Schweigen entsteht.
Karton mit Klebeband
Seil, Karton, Klebeband
Die stärksten Aufgaben brauchen kein Material für viel Geld. Wer das Verfahren beherrscht, baut mit dem, was da ist. Genau das übst du im dritten Modul, mit Menschen, die neue Lernmaterialien seit Jahren selbst entwickeln. Diese Forschungsarbeit ist über das BSFZ-Siegel staatlich bescheinigt.
Alle vier sind Mittel, kein Selbstzweck. Wer ein Lerntool ohne didaktische Begründung auspackt, macht aus einem Lernprozess eine Beschäftigung. Diese Begründung ist der Inhalt dieser Ausbildung. Die Werkzeuge sind der Anlass, sie zu üben.
Die beiden Ausbildungen

Ein fertiges Seminar. Oder Trainings, in denen gehandelt wird.

Beide Ausbildungen arbeiten in kleiner Gruppe, über mehrere Monate, mit Zertifikat am Ende. Der Unterschied liegt darin, was du danach in der Hand hältst. In der Masterclass arbeitest du an deinem eigenen Format. In der Exzellenz-Ausbildung lernst du, Erfahrungen zu bauen, aus denen Menschen wirklich lernen.

Grundriss mit Zirkel
Didaktik Masterclass
Aus deiner Idee wird ein fertiges Seminar.
Ergebnis
Ein eigenes, marktreifes Format, das du mehrfach verkaufst oder intern mehrfach ausrollst. Dazu Zielgruppe, Angebot und Preis.
Der Stoff
Konzeptentwicklung, Trainingsarchitektur, Materialentwicklung, Dramaturgie, Positionierung und Pitch.
Rahmen
Online-Kick-off, zwei Präsenzblöcke mit je vier Tagen im Innovationszentrum e.novum in Lüneburg, ein Online-Zwischenmodul.
Gruppe
Höchstens 8 Plätze. Ihr arbeitet im Tandem, jedes Tandem hat einen eigenen Kreativraum.
Abschluss
Präsentation des eigenen Formats. Zertifikat Lernkomplize® Didaktik Master.
Passt, wenn
du ein konkretes Format im Kopf hast und es endlich fertig bekommen willst.
Drei gestapelte Würfel, der oberste in Grün
Exzellenz-Ausbildung
Du baust Trainings, in denen gehandelt wird.
Ergebnis
Du gestaltest Trainings, in denen gehandelt wird statt zugehört. Für Themen, bei denen Wissen nicht reicht: Verhalten, Zusammenarbeit, Führung.
Der Stoff
Erfahrungsorientiertes Lernen, Emotionale Didaktik, Accelerated Learning, Neurodidaktik. Arbeit mit Training Tools, zum Beispiel Metalog®, LEGO® SERIOUS PLAY® und den flipstark Wortscannern.
Rahmen
Zwölf Präsenztage in drei Modulen zu je vier Tagen, dazu drei Online-Module. Verteilt über mehrere Monate.
Gruppe
Höchstens 10 Plätze. Persönliche Begleitung und kollegiales Feedback über die gesamte Zeit.
Abschluss
Kolloquium mit der Präsentation einer eigenen Lernsequenz. Zertifikat Lernkomplize® Learning Excellence.
Passt, wenn
du Trainings hältst, in denen es um Verhalten geht, und merkst, dass Erklären dort nicht reicht.
Stimmen

Was Lerngäste hinterher sagen.

Ehrlich gesagt

Für wen die Exzellenz-Ausbildung nichts ist.

Drei Menschen stapeln gemeinsam drei Klötze, während eine Person mit einem einzelnen Klotz den anderen Weg nimmt
Häufige Fragen

Was vor der Anmeldung geklärt sein sollte.

Anmeldung und Anfrage

Termin abstimmen, Platz sichern.

Zehn Plätze je Durchgang. Du buchst ihn als Ganzes, nicht modulweise, weil die Gruppe über die ganze Zeit dieselbe bleibt. Steht noch kein Durchgang fest, hinterlegst du dein Interesse mit Wunschzeitraum. Sobald genug zusammenkommen, stimmen wir die Termine mit der Gruppe ab.

Seminaranmeldung (Formatseiten)
Danach richtet sich dein Wahlmodul.
Falls die Rechnung an deine Organisation gehen soll.
Mehrere Angaben möglich.

Bring bitte einen Laptop oder ein Tablet mit.

Dein Platz kostet
8.900 €netto, je Platz

Der Preis gilt für alle drei Module.

Enthalten: alle zwölf Präsenztage, die drei Online-Module, sämtliches Material und die Tagungspauschale.

Nicht enthalten: Anreise und Übernachtung.

Ratenzahlung ist möglich, sinnvollerweise entlang der drei Module. Sprich uns an.

Zur Förderung: Ob dein Vorhaben förderfähig ist, hängt vom Bundesland und von deinem Status ab. Frag uns im Erstgespräch, wir sagen dir, was in deinem Fall in Frage kommt.

Die nächsten Durchgänge
Für die Exzellenz-Ausbildung steht gerade kein Durchgang fest. Der nächste startet, sobald sich genügend Interessentinnen gemeldet haben. Trag dich unverbindlich ein und nenn uns deinen Wunschzeitraum. Du gehst damit keine Verpflichtung ein.
Bei neuen Terminen informieren
Kein passender Termin dabei? Trag dich ein, dann geben wir dir Bescheid, sobald neue Termine für dieses Format feststehen. Abmelden geht jederzeit.
Warteliste (Formatseiten)

Unsicher, ob das dein Weg ist?

Dann frag, bevor du buchst. Bring eine Situation aus deiner Praxis mit, an der du hängst. Im Erstgespräch schauen wir, ob sich daraus ein Lernprojekt bauen lässt. Danach weißt du, ob die Ausbildung dir etwas bringt. Dreißig Minuten, ohne Verkaufsdruck.

Du sprichst direkt mit Michael Kobbeloer. Kein Vertrieb, kein Callcenter.