Erklären kannst du. Jetzt lässt du erleben.
Zwölf Präsenztage in drei Modulen. Du lernst, Erfahrungen zu bauen: Aufgaben, in denen deine Lerngäste handeln statt zuzuhören, in denen sie scheitern dürfen und danach wissen, warum sie es am Montag anders machen. Mit Training Tools, zum Beispiel Metalog®, mit LEGO® SERIOUS PLAY®, den flipstark® Wortscannern und Material aus dem Baumarkt.
Bei Fachthemen bist du sicher. Bei Verhalten fehlt das Werkzeug.
Wissen lässt sich erklären, Verhalten nicht. Wer über Führung, Zusammenarbeit oder Kommunikation spricht, merkt irgendwann: Alle nicken, und im Alltag bleibt es beim Alten. Das liegt nicht an der Gruppe, sondern daran, dass Reden allein kein Verhalten ändert.
- Deine Rollenspiele fühlen sich künstlich an. Alle spielen brav mit, und niemand zeigt, wie er wirklich reagieren würde.
- Du hast Übungen aus Büchern, und keine passt genau zu der Situation, um die es in dieser Gruppe geht.
- Du hast Lerntools gekauft und willst sicher sein, dass sie mehr sind als eine Auflockerung.
- Nach der Übung kommt die Auswertung, und du willst sie führen statt zu hoffen.
- Am letzten Nachmittag schreiben alle Vorsätze auf ein Blatt, und du willst etwas Verbindlicheres.
- Wenn keine Übung passt, würdest du gern selbst eine bauen.
Was du danach im Seminarraum anders machst. Sechs Dinge, ganz konkret.
Nicht was du danach kannst. Was du danach tust, am ersten Montag nach dem letzten Modul.
Die echte Welt in den Seminarraum holen. Und wieder zurück.
Erfahrungsorientiertes Lernen ist kein Spiel zur Auflockerung. Es ist ein Verfahren in vier Schritten, und es trägt bei jedem Thema, bei dem es um Verhalten geht.
Fünf Dinge, die bleiben.
Zwischen den drei Modulen liegen Wochen, in denen du das Gelernte in deiner eigenen Gruppe ausprobierst. Die Ausbildung lebt davon. Wer die Module besucht und dazwischen nichts anwendet, nimmt die Hälfte mit.
- Das Verfahren, auf jedes Thema anwendbar. Bestandsaufnahme, Setting bauen, handeln lassen, übertragen. Vier Schritte, die du beim nächsten Auftrag anwendest, ob es um Führung, Zusammenarbeit oder Verkauf geht.
- Ein Repertoire an Lernprojekten und die Begründung dazu. Training Tools, zum Beispiel Metalog®, LEGO® SERIOUS PLAY®, die Wortscanner und Aufgaben aus Alltagsmaterial. Nicht als Liste, sondern nach Wirkung geordnet: welches Werkzeug erzeugt welche Erfahrung.
- Sicherheit in der Auswertung. Der Teil, an dem die meisten Übungen verpuffen. Nicht die Methode entscheidet, sondern die Frage und der Mut, sie stehen zu lassen.
- Die Fähigkeit, selbst zu bauen. Wenn kein Werkzeug zur Situation passt, konstruierst du eine eigene Aufgabe. Das ist der Punkt, an dem du unabhängig von Katalogen wirst.
- Das Zertifikat Lernkomplize® Learning Excellence. Gebunden an das Abschlusskolloquium mit einer eigenen Lernsequenz, nicht an die Anwesenheit.
Drei Module. Über mehrere Monate.
Jedes Modul dauert vier Tage, von Montag bis Donnerstag. Dazwischen liegen Wochen, in denen du in der eigenen Praxis ausprobierst. Nach jedem Modul folgt ein Online-Termin von anderthalb Stunden, in dem ihr darauf schaut.
- Erfahrungsorientiertes Lernen: Modelle, Prinzipien, Wirkungskreise
- Emotionale Didaktik: Emotion als Lernmotor, Didaktik als Beziehungsgestaltung
- Die Interaktionsmetapher: wie aus einer Alltagssituation eine Aufgabe wird
- Arbeit mit den flipstark® Wortscannern
- Auswerten: die Frage vor der Methode, Stille aushalten, Muster benennen
- Erste eigene Lernprojekte planen, durchführen und auswerten
- Arbeit mit Training Tools für erfahrungsorientiertes Lernen, in der Breite und in der Tiefe
- Produktive Frustration: dosieren, aushalten, und erkennen, wann sie in Scham kippt
- Accelerated Learning nach Dave Meier, gehirngerechtes Lernen
- Neurodidaktische Grundlagen und ihre Übersetzung in den Seminartag
- Gruppendynamik verstehen und nutzen, Lernklima aktiv gestalten
- Praxisreflexion an deinen eigenen Trainings
- LEGO® SERIOUS PLAY®: Prinzipien, Ablauf, Anwendungsfelder
- Sessions zu Teamentwicklung, Werteklärung und Strategie entwerfen und moderieren
- Einsatz in der Führungskräfteentwicklung, bei Haltungsthemen und in Veränderungsprozessen
- Eigene Lernprojekte konstruieren, wenn kein vorhandenes Werkzeug passt
- Abschlusskolloquium mit der Präsentation einer eigenen Lernsequenz
Womit du arbeitest. Und warum das nicht die Hauptsache ist.
Du lernst die Werkzeuge nicht als Produktschulung kennen, sondern im Einsatz. Zuerst als Lerngast, dann als Moderatorin, dann an deinen eigenen Themen.
Ein fertiges Seminar. Oder Trainings, in denen gehandelt wird.
Beide Ausbildungen arbeiten in kleiner Gruppe, über mehrere Monate, mit Zertifikat am Ende. Der Unterschied liegt darin, was du danach in der Hand hältst. In der Masterclass arbeitest du an deinem eigenen Format. In der Exzellenz-Ausbildung lernst du, Erfahrungen zu bauen, aus denen Menschen wirklich lernen.
Und die Reihenfolge? Es gibt keine. Beide Ausbildungen lassen sich getrennt voneinander besuchen, keine setzt die andere voraus. Wenn du unsicher bist, welche zu dir passt, buch ein Erstgespräch. Dreißig Minuten reichen meistens für eine klare Antwort, auch wenn sie lautet: im Moment keine von beiden.
Was Lerngäste hinterher sagen.
HR Managerin, meine Volksbank Raiffeisenbank eG Rosenheim
Personalentwicklerin, R+V Versicherung, München
Für wen die Exzellenz-Ausbildung nichts ist.
- Für reine Wissensvermittlung. Wenn dein Thema Fachwissen ist, das erklärt und geübt werden muss, brauchst du dafür keine zwölf Tage. Dann ist das Methodenfeuerwerk der richtige Weg.
- Für den Einstieg ins Training. Du solltest regelmäßig vor einer Gruppe stehen. Ohne eigene Praxis fehlt der Stoff, an dem gearbeitet wird.
- Für alle, die ein konkretes Format fertig bekommen wollen. Das ist die Masterclass. Hier baust du kein einzelnes Produkt, hier lernst du die Bauweise.
- Für eine Zertifizierung auf ein bestimmtes Werkzeug. Du lernst die Werkzeuge im Einsatz und mit Begründung. Wer die offizielle Zertifizierung für ein einzelnes Tool braucht, geht dafür direkt zum Anbieter.
- Für alle, die zwischen den Modulen nichts ausprobieren. Die Wochen dazwischen sind die Übungsstrecke. Ohne sie bleiben die drei Module drei angenehme Wochen.
Was vor der Anmeldung geklärt sein sollte.
Nein. Es geht um erfahrungsorientiertes Lernen: darum, Aufgaben zu bauen, in denen Menschen handeln, und daraus etwas für den Alltag zu machen. Das nutzt du in einzelnen Seminartagen genauso wie in längeren Programmen. Wenn du dagegen ein ganzes Curriculum für deine Organisation entwickeln willst, ist das Auftragsarbeit und heißt bei uns Curriculum-Entwicklung.
Für alles, bei dem es um Verhalten geht: Zusammenarbeit im Team, Führung, Kommunikation, Konflikt, Werte und Haltung, Veränderung, Verkauf und Verhandlung. Für reine Wissensthemen ist der Aufwand zu groß, dort reichen aktivierende Methoden. Genau die gibt es im Methodenfeuerwerk.
Du solltest regelmäßig Lehrveranstaltungen oder Trainings durchführen, gleich ob freiberuflich, als interne Trainerin oder als Dozentin. Eine Mindestzahl an Jahren gibt es nicht. Wichtig ist, dass du zwischen den Modulen eine eigene Gruppe hast, an der du ausprobierst.
Nein. Die Werkzeuge sind der Anlass zu üben, nicht das Ziel. Im dritten Modul geht es ausdrücklich darum, Aufgaben aus Alltagsmaterial zu bauen, wenn kein Werkzeug passt oder keins da ist. Wer später mit einem bestimmten Tool arbeiten will, kann es kaufen, muss es aber nicht.
Nein. Du lernst die Methode kennen, erlebst sie und moderierst sie unter Anleitung, eingebettet in die Didaktik. Eine eigenständige Zertifizierung läuft über die dafür zuständigen Anbieter. Dasselbe gilt für die Metalog® Training Tools und für andere Tools. Wir bilden keine Toolanwenderinnen aus, sondern Menschen, die wissen, wann ein Werkzeug am Platz ist.
Nein. Die drei Module bauen aufeinander auf, und die Gruppe bleibt über die ganze Zeit dieselbe. Daraus entsteht das kollegiale Feedback, das die Ausbildung trägt. Wenn du nur einen Ausschnitt suchst, sind die Methodenfeuerwerke der bessere Weg.
In der Masterclass arbeitest du an einem konkreten eigenen Format und gehst mit einem fertigen, verkaufbaren Seminar nach Hause. In der Exzellenz-Ausbildung lernst du, Erfahrungen zu bauen, aus denen Menschen wirklich lernen. Das eine ist ein Produkt, das andere ein Handwerk. Keine setzt die andere voraus.
Ja. Als geschlossene Veranstaltung läuft sie mit deinen eigenen Leuten und an euren eigenen Situationen. Wähl im Formular „Termin abstimmen oder inhouse anfragen“. Sobald dabei auch eure Ausbildungsstruktur umgebaut werden soll, wird daraus Auftragsarbeit, und wir starten mit einem Didaktik-Audit.
Auf Rechnung, nach der Anmeldung. Es gibt keinen Warenkorb und keine Zahlung über den Shop. Ratenzahlung ist möglich, üblicherweise entlang der drei Module.
Termin abstimmen, Platz sichern.
Zehn Plätze je Durchgang. Du buchst ihn als Ganzes, nicht modulweise, weil die Gruppe über die ganze Zeit dieselbe bleibt. Steht noch kein Durchgang fest, hinterlegst du dein Interesse mit Wunschzeitraum. Sobald genug zusammenkommen, stimmen wir die Termine mit der Gruppe ab.
Der Preis gilt für alle drei Module.
Enthalten: alle zwölf Präsenztage, die drei Online-Module, sämtliches Material und die Tagungspauschale.
Nicht enthalten: Anreise und Übernachtung.
Ratenzahlung ist möglich, sinnvollerweise entlang der drei Module. Sprich uns an.
Zur Förderung: Ob dein Vorhaben förderfähig ist, hängt vom Bundesland und von deinem Status ab. Frag uns im Erstgespräch, wir sagen dir, was in deinem Fall in Frage kommt.
Unsicher, ob das dein Weg ist?
Du sprichst direkt mit Michael Kobbeloer. Kein Vertrieb, kein Callcenter.


Methodenfeuerwerk I
Methodenfeuerwerk II
Methodenfeuerwerk Führung
Methodenfeuerwerk Meeting
Didaktik Masterclass
Exzellenz-Ausbildung









