Lösungen für Organisationen

Ihr habt viele Module.
Wir bauen ein Programm.

Ihr baut eine Ausbildung neu auf oder ordnet ein gewachsenes Programm neu. Über Module, über Jahrgänge, mit euren eigenen Trainerinnen und Trainern.

Die Curriculum-Entwicklung von flipstark® entsteht mit euren Fachleuten, nicht am Schreibtisch.

Fünf Figuren bauen gemeinsam an einem mehrstöckigen Gerüst aus Blöcken
Für wen

Für Organisationen, die ein ganzes Programm verantworten.

Nicht ein Training, sondern eine Ausbildung. Über Module, über Jahrgänge, mit internen Trainerinnen und Trainern, die sie durchführen.
Woran du merkst, dass du gemeint bist
Drei Figuren stützen einen schief gewachsenen Turm aus Bauklötzen

Typisch sind diese vier Rollen.

Figur legt eine Rahmenvorgabe neben einen halbfertigen Modulplan
Behörden mit Rahmen­vorgaben
Zwei Figuren üben an einer Übungspuppe, eine dritte zeigt auf einen Ablaufplan
Schulen für Gesundheits­berufe
Figur hängt eine Karte an einen mehrjährigen Programmpfad
Banken und Konzerne
Figur trägt einen dicken Lehrgangsordner
Bildungsträger

Die meisten denken vom Stoff her.
Wir starten bei der Situation.

Die übliche Frage lautet: Was gehört fachlich dazu? Die richtige Frage lautet: Was muss der Mensch danach in seinem Alltag tun können? Aus der Antwort folgt alles Weitere, nie umgekehrt.

Vom Stoff her
Von der Situation her
Startpunkt
Vom Stoff her
Was gehört fachlich dazu?
Von der Situation her
Was muss sie danach tun können?
Reihenfolge
Vom Stoff her
Inhalte, dann Module, ganz am Ende der Nachweis
Von der Situation her
Situation, Kompetenz, Lernergebnis, Modul. Der Nachweis steht vor den Modulen
Geprüft wird
Vom Stoff her
Wissen
Von der Situation her
Handeln
Folge
Vom Stoff her
Der Lehrgang wird abgehakt.
Von der Situation her
Der Lehrgang trägt im Einsatz.
Oben entstehen Module aus einem Trichter voller Bücher, unten aus beobachteter Arbeit
Wie wir arbeiten

Vier Schritte, immer in dieser Richtung.

Aus den Situationen leiten wir die Kompetenzen ab, aus den Kompetenzen die Lernergebnisse, aus den Lernergebnissen die Module. Wer die Kette umdreht, baut ein Programm, das niemand braucht. Was wir unter Kompetenz verstehen, steht gleich danach.

Schritt 1
Verwendungs­situation
In welchen Situationen wird das Gelernte tatsächlich gebraucht? Wir schauen am Arbeitsplatz nach und fragen die Leute, die es täglich tun.

So sieht das aus
Die Übergabe um sechs Uhr früh, wenn zwei Störungen offen sind und der Kollege krank ist.

Schritt 2
Kompetenz
Was muss jemand in dieser Situation können, wenn sie anders läuft als geplant? Fertigkeiten reichen dafür nicht.

So sieht das aus
Offene Vorgänge selbst priorisieren und die Entscheidung so übergeben, dass die Nachfolgerin sie versteht.

Schritt 3
Lernergebnis
Woran erkennt ihr, dass sie es kann? Formuliert nach Kopf, Herz und Hand, anschlussfähig an den Deutschen Qualifikationsrahmen.

So sieht das aus
Sie führt eine Übergabe unter Zeitdruck durch und begründet ihre Reihenfolge.

Schritt 4
Modul
Welches Modul trägt welches Lernergebnis? Wie lang, an welcher Stelle im Programm, worauf baut es auf?

So sieht das aus
Modul 40, ein halber Tag, nach dem Grundlagenblock, vor der ersten Simulation.

Unser Schwerpunkt

Die meisten sagen Kompetenz und meinen Fertigkeiten.
Das ist der Punkt, an dem Programme falsch abbiegen.

Zitat-Symbol: Anführungszeichen in Sprechblase
Kompetenz ist die Fähigkeit, in unerwarteten, zukunftsoffenen Situationen kreativ und selbstorganisiert zu handeln.
Professor John Erpenbeck
In unseren Seminaren ist dieser Satz für die meisten Trainerinnen und Trainer neu. Fast alle schreiben ihn mit.
Unerwartet
Die Situation stand so in keinem Handbuch. Wer nur Gelerntes abrufen kann, steht still.
Zukunftsoffen
Es gibt nicht die eine richtige Lösung, die vorher feststeht. Sie entsteht erst in der Lage.
Kreativ
Es reicht nicht, das Problem zu erkennen. Es muss gelöst werden, auch mit dem, was gerade da ist. Genau hier trennt sich Kompetenz von Fertigkeit.
Selbstorganisiert
Niemand steht daneben, der es weiß. Sagt dir jemand, was zu tun ist, und du führst es aus, dann ist er der Kompetente und du hast die Fertigkeit. Selbstorganisiert heißt: Du löst die Lage allein. Wenn sie es verlangt, kommt Schritt drei vor Schritt zwei.
Oben eine Figur auf nummerierten Fußspuren, unten bauen zwei Figuren eine Brücke über ein Hindernis

Warum das unser Schwerpunkt ist.
Und was es für euer Programm ändert.

Wer Schritt eins bis neun genau so abarbeitet, wie man es ihm gesagt hat, war im Industriezeitalter gefragt. Diese Arbeit läuft heute mehr und mehr über Maschinen und über künstliche Intelligenz. Was bleibt, ist der Teil, den keine Anleitung abdeckt: entscheiden, wenn die Lage neu ist.

Deshalb bauen wir Curricula auf Kompetenz und nicht auf Fertigkeiten. Ein Programm, das auf Fertigkeiten zielt, listet Handgriffe und fragt sie ab. Eines, das auf Kompetenz zielt, baut Situationen, in denen entschieden werden muss, unter Bedingungen, die nicht sauber sind.

Das verändert jedes Modul, jede Übung und den Nachweis am Ende. Und es ist der Unterschied zwischen jemandem, der die Schritte kennt, und jemandem, der auch dann handelt, wenn die Schritte nicht passen.

Der Ablauf

Acht Etappen, nach jeder entscheidet ihr neu.

Wir arbeiten in Etappen mit Freigabe dazwischen. Das hält euer Risiko klein und macht sichtbar, wofür der Aufwand entsteht. Etappe 2 und 3 sind der Hebel, dort holen wir das Wissen aus den Köpfen eurer Leute.
Wer arbeitet: WirGemeinsamIhr, wir im SparringOptional Die typische Aufteilung. Gestrichelt heißt: geht so oder so, ihr entscheidet in Etappe 1.
1
Auftrag klären
Ziel, Reichweite, Steuerkreis, Entscheidungswege. Wer gibt frei, und wer macht was?
Gemeinsam
2
Situationen analysieren
Beobachtung am Arbeitsplatz, Interviews, Auswertung vorhandener Vorgaben.
GemeinsamFachexperten-Workshop
3
Kompetenzprofil bauen
Was muss jemand am Ende können, auf welchem Niveau.
GemeinsamFachexperten-Workshop
4
Lernergebnisse formulieren
Nach Kopf, Herz und Hand, anschlussfähig an den Deutschen Qualifikationsrahmen.
WirGemeinsam möglich
5
Module schneiden
Reihenfolge, Aufbau, Zeitrichtwerte, roter Faden über das ganze Programm.
WirGemeinsam möglich
6
Nachweisen
Woran erkennt ihr, dass es gewirkt hat? Diese Frage steht vor den Modulen, nicht danach.
WirGemeinsam möglichPrüfung optional
7
Trainerteam qualifizieren
Erst erleben, dann trainieren. Beides in einem Durchgang funktioniert nicht.
Gemeinsam
8
Pilot, Rollout, Revision
Danach ein fester Revisionstermin. Sonst veraltet das Curriculum still.
Ihr, wir im Sparring
Das Ergebnis

Was ihr am Ende in der Hand haltet.

Das Ergebnis gehört euch. Ihr könnt es intern weiterentwickeln, ohne uns zu fragen. Genau dafür ist der Revisionsplan da.

Klick aufs Bild, dann siehst du den Auszug in voller Größe.

Aus der Praxis

Ein Programm für die Gefahrenabwehr.

Fallbeispiel
Die Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienst-Akademie hat die Module G1 und G2 neu konzipieren lassen. Von der Verwendungssituation im Einsatz her, nicht vom Stoff.
2 ModuleG1 und G2, vollständig neu konzipiert
16 und 24Unterrichtsstunden, je Modul unterschiedlich
10 Expertinnenaus der Feuerwehr haben mitgebaut
Die Ausgangslage
Was daraus wurde
Zwei Auftragsarten

Mit gesetztem Rahmen oder ohne.

Beides geht. Es sind zwei verschiedene Aufträge, und der Unterschied entscheidet über den Zuschnitt des Projekts.
Rechteck mit festem, durchgezogenem Rahmen
Regulierte Felder
In der Gefahrenabwehr, im Gesundheitswesen und in der dualen Ausbildung ist der Rahmen gesetzt. Die Arbeit besteht darin, ihn zu konkretisieren und den Nachweis zu führen.
Der Kern: Die Vorgabe sagt, was erreicht werden muss. Sie sagt nicht, wie unterrichtet wird. Genau dort liegt der Unterschied zwischen einem Lehrgang, der abgehakt wird, und einem, der im Einsatz trägt.
Rechteck mit gestricheltem, offenem Rahmen
Freie Programme
In Unternehmensprogrammen setzen wir den Rahmen selbst. Das ist mehr Freiheit und mehr Arbeit, weil auch die Maßstäbe erst entstehen müssen.
Der Kern: Ohne gesetzten Rahmen braucht es früh eine Entscheidung, woran der Erfolg gemessen wird. Sonst wächst das Programm wieder historisch.
Ehrlich gesagt

Wofür die Curriculum-Entwicklung nichts ist.

Drei Figuren an einer Weggabelung zwischen Seminarraum und Gerüst
Wo du gerade stehst

Erst analysieren, dann das Programm, dann das einzelne Training.

Die drei Angebote bauen aufeinander auf und sind trotzdem einzeln buchbar. Ein Audit davor ist empfohlen, nicht Pflicht. Wer weiß, wo es klemmt, startet direkt hier.
Stufe 1 · Diagnose
Didaktik-Audit
Wirkt das, was ihr habt? Wenn ihr nicht wisst, woran es liegt, fangt hier an. Die Analyse steckt sonst in Etappe 2.
Stufe 2 · Struktur
Curriculum-Entwicklung
Wie muss das ganze Programm gebaut sein? Über Module, über Jahrgänge, mit Nachweis und internen Trainerinnen und Trainern.
Du bist hier
Stufe 3 · Umsetzung
Trainingsdesign
Wie muss dieses eine Training gebaut sein? Steht das Curriculum, wird jedes Modul einzeln ausgebaut.
Häufige Fragen

Was Organisationen vorher wissen wollen.

Wir haben feste Rahmenvorgaben. Bleibt da überhaupt Spielraum?

Ja, und zwar der wichtigere Teil. Die Vorgabe sagt, was erreicht werden muss. Sie sagt nicht, wie unterrichtet wird. Genau dort entscheidet sich, ob der Lehrgang im Alltag trägt.

Wie viel Zeit müssen unsere eigenen Leute einbringen?

Spürbar Zeit, und das ist Absicht. In Etappe 2 und 3 holen wir das Wissen aus den Köpfen eurer Fachleute. Ohne sie entsteht ein Curriculum, das niemand mitträgt. Wie viel euer Team darüber hinaus selbst übernimmt und wo wir nur im Sparring gegenprüfen, legt Etappe 1 fest. Beides geht.

Unser Programm hat gar keine Prüfung. Passt das trotzdem?

Ja. Viele Curricula und Seminarreihen laufen ohne Prüfung, und das ist kein Mangel. Die Frage bleibt trotzdem dieselbe: Woran erkennt ihr, dass es gewirkt hat? Statt einer Prüfung bauen wir dann einen anderen Nachweis, etwa eine Arbeitsprobe, eine Anwendung im echten Fall oder eine Rückmeldung der Führungskraft.

Was versteht ihr unter Kompetenz?

Die Fähigkeit, in unerwarteten, zukunftsoffenen Situationen kreativ und selbstorganisiert zu handeln. Die Definition geht auf John Erpenbeck zurück. Sie ist mehr als Fertigkeiten, und sie verändert den Zuschnitt eines Programms grundlegend: Wer Kompetenz will, muss Situationen bauen, in denen entschieden wird, nicht Handgriffe zum Abarbeiten.

Müssen wir das ganze Projekt auf einmal beauftragen?

Nein. Wir arbeiten in acht Etappen, und ihr entscheidet nach jeder, ob die nächste folgt. Kalkuliert wird je Etappe. Das hält euer Risiko klein.

Gehört uns das Ergebnis?

Ja. Curriculum, Modulhandbuch und alle Unterlagen gehören euch. Ihr entwickelt sie intern weiter, dafür ist der Revisionsplan gedacht.

Was wird aus unseren internen Trainerinnen und Trainern?

Sie durchlaufen das Programm zuerst selbst als Lerngäste. Erst danach folgt die Qualifizierung. Beides in einem Durchgang funktioniert nicht, niemand kann in derselben Woche etwas erleben und es zugleich unterrichten.

Wie lange dauert so ein Projekt?

Monate, nicht Wochen. Ein einzelner Ausbildungsgang ist schneller fertig als ein vollständiges Programm mit Pilot und Rollout. Eine belastbare Angabe bekommst du nach Etappe 1, zusammen mit dem Angebot.

Was kostet das?

Es gibt keinen Listenpreis. Kalkuliert wird je Etappe, und ihr entscheidet nach jeder, ob es weitergeht. So bleibt der Aufwand sichtbar und die Entscheidung bei euch. Das Erstgespräch kostet nichts.

Brauchen wir vorher ein Didaktik-Audit?

Empfohlen, nicht Pflicht. Wer weiß, wo es klemmt, startet direkt mit der Curriculum-Entwicklung. Die Analyse steckt dann in Etappe 2. Wer es nicht weiß, spart mit einem Audit davor Zeit und Geld.

Zwei Wege, das herauszufinden.

Im Erstgespräch klären wir in 30 Minuten, was ihr vorhabt und ob wir dazu passen. Wenn du lieber erst etwas sehen willst: Schick uns ein Modul aus eurem Programm. Du bekommst einen schriftlichen Befund, kostenlos und ohne Verkaufsgespräch. Anonymisierte Unterlagen reichen.

Du sprichst direkt mit Michael Kobbeloer. Kein Vertrieb, kein Callcenter.