Für Organisationen, Trainerinnen und Trainer

Es liegt selten am Trainer.
Es liegt am Bauplan.

Ein Training, das wirkt, entsteht vor dem ersten Tag.

Das Trainingsdesign von flipstark® baut es entlang der sechs Schritte der Emotionalen Didaktik. Im Raum stehst danach du selbst oder dein Team.

Vier Figuren planen einen Trainingstag als Zeitleiste aus Klebezetteln
Für wen

Für Organisationen und für alle, die selbst trainieren.

Eine Akademie mit zwanzig internen Trainerinnen und eine Trainerin, die allein arbeitet, haben hier dieselbe Frage. Ob wir das Training komplett bauen oder ob du baust und wir gegenprüfen: Nach dem Training soll etwas anders laufen als vorher.
Woran du merkst, dass du gemeint bist
Figur vor einer Wand voller Klebezettel, daneben ein hoher Stapel Folien

Typisch sind diese vier Rollen.

Figur ordnet Karten in einem Jahresraster
Personal­entwicklung
Drei Figuren planen gemeinsam an einem Flipchart
Interne Trainer­teams
Figur allein am Tisch mit Ablaufplan, Materialkiste und Koffer
Freie Trainerinnen und Trainer
Figur mit Werkzeug und Folienstapel vor einer kleinen Gruppe
Fachleute, die unterrichten sollen

Trainieren und Bauen
sind zwei Handwerke.

Beide Rollen stecken oft in einer Person. Das ändert nichts daran, dass es zwei verschiedene Arbeiten sind. Die eine steht vor der Gruppe und führt sie durch den Tag. Die andere entscheidet vorher, wie dieser Tag aufgebaut ist.

Im Raum
Vorher am Tisch
Aufgabe
Im Raum
durch die Gruppe führen
Vorher am Tisch
den Raum planen, bevor jemand drin steht
Frage
Im Raum
Wie führe ich die Gruppe?
Vorher am Tisch
Wie muss die Lernreise gebaut sein, damit sie wirkt?
Erfolgsmaß
Im Raum
Zufriedenheit im Raum
Vorher am Tisch
Anwendung im Alltag
Werkzeug
Im Raum
Methodenkoffer, Präsenz
Vorher am Tisch
Analyse, Dramaturgie, Transferarchitektur
Oben steht eine Figur vor der Gruppe, unten plant sie allein am Tisch
Wie wir bauen

Jedes Modul folgt den sechs Schritten.

Vorbereiten, Öffnen, Erleben, Reflektieren, Verstehen, Übertragen. Dieselbe Reihenfolge wie auf unserer Methodenseite. Wer den Leitfaden aufschlägt, findet sie in jedem Modul wieder. Emotion ist dabei keine Zutat am Ende, sie ist der Bauplan von Anfang an.

Raumgrundriss mit Stühlen im Halbkreis
Schritt 1
Vorbereiten
Der Raum gibt Sicherheit und fordert gleichzeitig zum Mitmachen auf. Das planen wir, statt es dem Zufall zu überlassen.

Was wir dafür bauen
Sitzordnung, Ankommensaufgabe und Materialaufbau stehen im Leitfaden, mit Skizze.

Geöffnete Tür mit Lichtkeil
Schritt 2
Öffnen
Der Einstieg erzeugt Sinn, bevor das erste Modell fällt. Deine Lerngäste sollen merken, dass es sie angeht.

Was wir dafür bauen
Einen Einstieg, der als Metapher für das Thema trägt, samt Anleitung und Zeitangabe.

Hand, die einen Würfel aufsetzt
Schritt 3
Erleben
Eine Aufgabe, die die echte Situation im Seminarraum abbildet. Alle sind aktiv, niemand schaut zu.

Was wir dafür bauen
Das Lernprojekt mit Ablauf, Rollen, Material und den Stellen, an denen Steckenbleiben eingeplant ist.

Handspiegel
Schritt 4
Reflektieren
Erfahrung allein bildet nicht. Erst das Nachdenken darüber macht daraus Erkenntnis, und die emotionale Ebene gehört dazu.

Was wir dafür bauen
Die Fragen im Wortlaut, dazu Methode und Zeit. Nicht die Methode entscheidet, sondern die Frage.

Glühbirne
Schritt 5
Verstehen
Erst jetzt kommt die Theorie, als Antwort auf eine erlebte Lücke. Das ist der Unterschied zwischen Zuhören und Wissenwollen.

Was wir dafür bauen
Kurzimpulse in verdaulichen Portionen, mit Visualisierung und einem Demonstrationsbeispiel.

Brücke zwischen zwei Ufern
Schritt 6
Übertragen
Was macht dein Lerngast am Montag anders? Der Transfer wird mitgebaut, nicht am letzten Nachmittag angehängt.

Was wir dafür bauen
Wenn-dann-Pläne, Lernpartnerschaften und feste Termine, die im Kalender stehen.

Der Ablauf

Fünf Schritte vom Ziel bis zur Übergabe.

Wie viel davon wir übernehmen und wie viel ihr selbst macht, klären wir im ersten Schritt. Beides geht, auch gemischt. Klick auf einen Schritt.
Schritt 1
Ziel klären
Was soll nach dem Training anders laufen? Wir fragen nach Verhalten, nicht nach Themen. Stell dir zwei Mitarbeitende vor, einer war im Training, einer nicht. Woran erkennst du den Unterschied? Hier legen wir auch fest, woran ihr den Erfolg später messt.
Eine Frau steckt einen Pfeil mittig in eine große Zielscheibe
Schritt 2
Didaktisch reduzieren
Das Lernwürdige vom Lernbaren trennen. Nicht alles, was fachlich stimmt, gehört in den Raum. Die Frage lautet nie, was alles dazugehört, sondern was deine Lerngäste genau brauchen, um danach das Neue zu tun. Steckt das Wissen in Köpfen und nicht in Unterlagen, holen wir es vorher heraus.
Fachexperten-Workshop zubuchbar
Ein Mann hält einen Trichter, oben geht ein Stapel Blätter hinein, unten kommen drei heraus
Schritt 3
Dramaturgie bauen
Jedes Modul entlang der sechs Schritte, mit Zeitanteilen, Sozialformen und Rhythmus über den ganzen Tag. Hier entsteht der rote Faden: Jedes Ergebnis wird weiterverwendet, keine Übung steht für sich allein.
Eine Frau legt Bauklötze auf eine Zeitleiste
Schritt 4
Transfer verankern
Vor dem Training, im Training, nach dem Training. Mit klaren Rollen für Führungskraft und Kollegen und mit Terminen, die im Kalender stehen. Die Einladung bekommt einen Auftrag, der Rückkehrtag einen Leitfaden.
Ein Mann setzt ein Häkchen in ein großes Kalenderblatt
Schritt 5
Pilot und Übergabe
Ein Durchlauf zu zweit, eine Person trainiert, eine dokumentiert. Danach wird umgebaut, was nicht getragen hat. Zum Schluss der fertige Leitfaden und die Einweisung. Ab hier stehst du im Raum, oder dein Team.
Ein Mann übergibt einen Ordner an zwei Hände
Das Ergebnis

Am Ende hältst du einen fertigen Trainingsleitfaden in der Hand.

Der Leitfaden ist das Herzstück. Er beschreibt jedes Modul so genau, dass eine Trainerin danach arbeiten kann, ohne bei uns nachzufragen. Fünf Dinge gehören dazu, mehr braucht es nicht.
Alles gehört dir. Du oder dein Team arbeitet damit weiter, ohne uns zu fragen. Genau dafür ist der Leitfaden gemacht.

Klick aufs Bild, dann siehst du den Auszug in voller Größe.

Aus der Praxis

Ein Grundlagenseminar für Führungskräfte in Autohäusern.

Fallbeispiel
Petra Blank von PB Performance trainiert Führungskräfte in Autohäusern. Sie brauchte ein Grundlagenseminar Führung, das an zwei Tagen trägt. Das Thema kannte sie im Schlaf. Was fehlte, war der Bauplan.
2 TageGrundlagenseminar Führung für Führungskräfte in Autohäusern
Zwei Drittelder Zeit sind Übung und Reflexion, ein Drittel ist Input
1 Leitfadenfertig zum Durchführen, samt Materialliste mit Bezugsquellen
Wie wir es gebaut haben
Was Petra Blank bekommen hat
Das Ergebnis. Petra Blank führt das Seminar alleine durch. Wir waren an keinem einzigen Trainingstag im Raum. Genau so ist die Arbeitsteilung gedacht.
Zitat-Symbol: Anführungszeichen in Sprechblase
„Wir haben mein Grundlagenseminar gemeinsam neu gebaut. Nicht ich allein und nicht flipstark allein, sondern Schritt für Schritt zusammen. Herausgekommen ist ein völlig anderer Aufbau: mehr Zeit für Übung und Reflexion, weniger Input. Vor allem geht er über die Emotion. Damit hole ich die Führungskräfte ab, sobald sie den Raum betreten.“
Petra Blank, PB Performance
Drei Wege

Wir bauen, ihr baut, oder wir bauen gemeinsam.

Alle drei enden mit einem durchführbaren Training. Der Unterschied liegt darin, wer die Arbeit macht und was ihr danach selbst könnt.
Moderationskarte mit Stift
Auftragsklärung
Wir moderieren
Für Personalentwicklung, Führung oder eine Trainerin mit einem Thema, aber ohne klares Ziel. Ein moderiertes Analysegespräch. Wir schreiben mit, du siehst die Lücken sofort.
Ergebnis: Eine schriftliche Zielklärung mit Lernzielen nach Kopf, Herz und Hand, dazu eine Empfehlung. Wird angerechnet, wenn ihr weiterbucht.
Ordner mit Lesebändchen
Komplettes Design
Wir bauen
Für alle, die niemanden haben, der Trainings baut. Organisationen ohne eigenes Team genauso wie freie Trainerinnen und Trainer. Wir übernehmen alle fünf Schritte, vom Ziel bis zur Übergabe.
Ergebnis: Ein fertiger Trainingsleitfaden und alle Unterlagen aus der Liste oben, durchführbar ab dem nächsten Termin.
Wegstrecke mit vier Fähnchen
Designbegleitung
Ihr baut, wir begleiten
Für Trainerinnen, Trainer, Ausbilderinnen, Fachleute und interne Teams, die selbst bauen. Feste Punkte, an denen wir gegenprüfen: nach der Zielklärung, nach der Reduktion, nach dem ersten fertigen Modul und vor dem Pilot.
Ergebnis: Ein fertiger Trainingsleitfaden und das Können, den nächsten allein zu bauen.
Wir bauen das Training. Im Raum stehst du oder dein Team. Die Durchführung gehört nicht zum Angebot. Das ist die saubere Trennung der beiden Handwerke, und sie ist der Grund, warum wir beim Bauen ehrlich bleiben können.
Ehrlich gesagt

Wofür das Trainingsdesign nichts ist.

Eine Figur übergibt einer zweiten Bauplan und Werkzeug an der Seminarraumtür
Wo du gerade stehst

Erst analysieren, dann das Programm, dann das einzelne Training.

Die drei Angebote bauen aufeinander auf und sind trotzdem einzeln buchbar. Die beiden ersten sind etwas für Organisationen. Das Trainingsdesign geht auch, wenn du allein arbeitest. Wer weiß, dass genau dieses eine Training nicht trägt, startet direkt hier.
Stufe 1 · Diagnose
Didaktik-Audit
Wirkt das, was ihr habt? Wenn mehrere Lehrgänge betroffen sind und ihr nicht wisst, woran es liegt, fangt dort an.
Stufe 2 · Struktur
Curriculum-Entwicklung
Wie muss das ganze Programm gebaut sein? Wenn die Struktur über Module und Jahre fehlt, geht es dort weiter.
Stufe 3 · Umsetzung
Trainingsdesign
Wie muss dieses eine Training gebaut sein? Samt Transfer und Messung, fertig zum Durchführen.
Du bist hier
Häufige Fragen

Was Organisationen vorher wissen wollen.

Wir haben doch schon Trainer.

Gut. Trainerinnen und Trainer führen durch den Raum. Der Bauplan entscheidet, ob der Raum trägt. Zwei Handwerke, beide nötig. Wir nehmen niemandem etwas weg, wir geben etwas an die Hand.

Das dauert zu lang.

Ein Training, das nicht wirkt, dauert länger. Es wird wiederholt. Der Aufwand steigt außerdem nicht mit der Trainingsdauer: Analyse, Transferarchitektur und Messkonzept fallen einmal an, ob das Training einen Tag dauert oder drei.

Wir haben wenig Zeit und brauchen alle Inhalte.

Mehr Inhalt heißt nicht mehr Lernen. Die entscheidende Frage lautet: Welche Inhalte brauchen deine Lerngäste genau, um danach das Neue zu tun? Alles andere kommt in eine Unterlage zum Nachschlagen, nicht in den Raum.

Transfer ist Sache der Mitarbeitenden.

Was passiert, wenn sie zurückkommen, keine Unterstützung bekommen und nichts anwenden? Transfer gelingt nur, wenn Mensch, Design und Organisation zusammenspielen. Fällt eines aus, bricht die Wirkung ein.

Wir messen mit dem Feedbackbogen.

Der misst, ob das Essen gut war. Er misst nicht, ob sich etwas verändert hat. Wir arbeiten auf vier Ebenen: Reaktion, Lernen, Verhalten, Ergebnis. Die letzten beiden sind die, die zählen, und die fast niemand erhebt.

Führt ihr das Training auch durch?

Nein. Wir bauen das Training, im Raum stehst du oder dein Team. Das ist die saubere Trennung der beiden Handwerke. Zur Übergabe gehört die Einweisung, damit sofort mit dem Leitfaden gearbeitet werden kann.

Unser Fachwissen steckt in Köpfen, nicht in Unterlagen.

Das ist der Normalfall bei internen Themen. Wir holen es in Fachexperten-Workshops heraus und schreiben es zum ersten Mal auf. Der Workshop wird separat kalkuliert, weil er eine eigene Leistung ist.

Was kostet das?

Es gibt keinen Listenpreis. Nach der Auftragsklärung bekommst du ein Angebot. Separat kalkuliert werden Fachexperten-Workshops, grafische Aufbereitung, weitere Piloten an anderen Standorten, Übersetzung und die Qualifizierung eures Trainerteams.

Wie lange dauert ein Design?

Die Auftragsklärung ist eine Sache von einem halben bis zwei Tagen. Ein komplettes Design braucht mehrere Wochen, eine Designbegleitung läuft über einige Termine verteilt. Eine belastbare Angabe bekommst du nach der Auftragsklärung.

Kann Training überhaupt das Richtige sein?

Nicht immer. Manchmal zeigt die Analyse, dass ein Prozess klemmt und kein Training fehlt. Dann sagen wir das. Ein ehrliches Nein baut mehr Vertrauen auf als ein verkauftes Training, das nicht wirkt.

Zwei Wege, das herauszufinden.

Im Erstgespräch klären wir in 30 Minuten, was ihr vorhabt und ob wir dazu passen. Wenn du lieber erst etwas sehen willst: Schick uns dein Trainingskonzept. Du bekommst einen schriftlichen Befund, kostenlos und ohne Verkaufsgespräch. Anonymisierte Unterlagen reichen.

Du sprichst direkt mit Michael Kobbeloer. Kein Vertrieb, kein Callcenter.